Microsoft Dynamics Business Central (On-Premises) Konnektor

Der Microsoft Dynamics Business Central Konnektor ermöglicht die bidirektionale Anbindung zwischen Syncler und Microsoft Dynamics Business Central (BC).
Die Integration erfolgt über die offizielle REST API von Business Central und erlaubt den Austausch von Kunden-, Kontakt-, Beleg- und Artikeldaten.

Er eignet sich besonders für die Synchronisation von ERP- und CRM-Systemen (z. B. mit Sage CRM oder CAS genesisWorld) sowie für den automatisierten Datenaustausch über Universal Syncs.

Für Dynamics 365 verwenden Sie den "Microsoft Dynamics 365 Business Central" Konnektor.


Voraussetzungen

Um den Konnektor nutzen zu können, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Zugriff auf eine Business Central-Installation (On-Premises ab Version 14)
  • Aktivierte REST API mit gültiger Version (z. B. v1.0)
  • Benutzerkonto mit ausreichenden Berechtigungen für Lesen und Schreiben
  • API-Endpunkt und Zugangsdaten (Benutzername, Passwort)
  • Optional: Zugriff über die Syncler SQL-Bridge, falls Abfragen auf die Datenbank erforderlich sind

Einrichtung

1. Neues System anlegen

  • Legen Sie in Syncler ein neues System mit dem Konnektor „Microsoft Dynamics Business Central“ an.

2. Verbindung konfigurieren

Tragen Sie die folgenden Werte in der Systemeinstellung ein:

Einstellung Beschreibung
API Basis-URL Basis-URL der REST API, inkl. Version. Beispiel: http://Server:WebServicePort/ServerInstance/api/v1.0
Benutzername Benutzername für die Authentifizierung
Passwort Passwort für das Benutzerkonto
Firma Name des ERP-Mandanten
Kundennummer statt Kunden-ID als Schlüssel verwenden Aktivieren, wenn ältere Installationen noch No statt Id als Schlüsselfeld verwenden
Artikelnummer statt Artikel-ID als Schlüssel verwenden Aktivieren bei älteren Datenstrukturen
Artikelkategorie Code statt Artikelkategorie-ID als Schlüssel verwenden Für kompatible Verarbeitung von Artikelgruppen
Belegnummer statt Beleg-ID als Schlüssel verwenden Aktivieren, wenn Belege über No identifiziert werden

Nach dem Speichern prüft Syncler das System. Bei erfolgreicher Validierung wird das Schema automatisch geladen.


Objekte

Der Konnektor stellt alle über die REST API verfügbaren Entitäten (Entities) als Schemaobjekte bereit.
Zusätzlich stehen geschachtelte Objekte für Belegpositionen (z. B. salesorder, salesinvoice) zur Verfügung.

Die Synchronisation mit CRM-Systemen verwendet in der Regel die Kontakte als Basis. Diese gehören nicht in allen Installationen zu den Standard-Endpunkten und müssen über eine API Page bereitgestellt werden.

Für eine Kombination mit Kundendaten werden die Kontakt-Geschäftsbeziehungen ebenfalls als Endpunkt benötigt. Hier sind die Objektname "Contact" und "ContactBusinessRelation" durch die spezifischen Syncs vorgeschrieben.

Unterstützte Entitäten (Auszug)

  • Contact – Kontakte (Personen/Firmen)
  • Customer – Kunden
  • Vendor – Lieferanten
  • SalesOrder, SalesQuote, SalesInvoice – Verkaufsbelege
  • PurchaseInvoice – Einkaufsbelege
  • Item – Artikelstammdaten

Lesen von Daten

  • Schema-basierte Abfragen:
    Datensätze können per REST API gelesen werden, wobei der Zugriff über den definierten Mandanten erfolgt.
    Über Syncs lassen sich zusätzliche Filter im OData-Syntax angeben.

  • Abfrage-basierte Abfragen (SQL):
    Nur für lokale Installationen möglich.
    Der Zugriff erfolgt über SQL-Zugangsdaten oder über die Syncler-SQL-Bridge .

⚠️ Hinweis:
Spezielle Syncs unterscheiden automatisch zwischen Firmen- und Personenkontakten.
In Universal Syncs muss dies manuell per Filter (Type eq 'Company') erfolgen.


Schreiben von Daten

Das Schreiben erfolgt über die REST API und umfasst:

  • Anlegen, Ändern und Löschen von Datensätzen
  • Aufruf von Aktionen zu einer Entität (siehe 'triggerAction')
  • Speichern von Positionsdaten über separate Aufrufe bei geschachtelten Objekten

Bulk-Schreibvorgänge werden nicht unterstützt.


Einstellungen im Detail

API Basis-URL

Beispiel:

http://Server:WebServicePort/ServerInstance/api/v1.0

Die API-Version muss explizit angegeben werden.
Wenn zusätzliche Endpunkte genutzt werden, müssen diese zur selben Version gehören.

Kundennummer / Artikelnummer / Belegnummer

Bei Systemen, die noch ältere Strukturen verwenden (z. B. No-basiert statt Id), können über die oben genannten Optionen Kompatibilitätsmodi aktiviert werden.