Evalanche Konnektor

Dieser Artikel erklärt, wie Sie den Evalanche-Konnektor einrichten und für den Austausch von Empfängerdaten, Mailings und Statistiken mit anderen Systemen nutzen. Der Konnektor verwendet die SOAP-Schnittstelle von Evalanche.


Überblick

  • Zweck: Synchronisation von Profilen/Empfängern und Abruf von Mailing-Kennzahlen, Artikeln und Interaktionen (Öffnungen/Klicks) aus Evalanche; optionales Zurückschreiben von Profildaten oder Widerrufen von Einwilligungen.
  • Verbindung: Eine Verbindung ist immer einem Mandanten und einem Pool zugeordnet.
  • Schnittstelle: SOAP (Authentication via Domain, Benutzername, Passwort).

Voraussetzungen

  • Aktiver Evalanche-Zugang (Domain, Benutzername, Passwort).
  • Berechtigungen zum Zugriff auf den gewünschten Mandanten und Pool.
  • Erreichbarkeit der Evalanche-SOAP-Endpunkte aus Ihrem Netzwerk (Firewall/Proxy ggf. freischalten).

Funktionsumfang

Schemas & Objekte

Das Daten-Schema wird dynamisch über die SOAP-API ermittelt. Verfügbare Objekte u. a.:

  • Mailing, MailingDetails, MailingStatistics
  • Article
  • Profile (Empfänger)
  • Recipient
  • Bounce
  • Unsubscription
  • GrantedPermission, RevokePermission
  • Impression (Openings), Clicks

Hinweis: „Abfrage-basierte“ Lesevorgänge (ad-hoc Queries) werden nicht unterstützt.

Lesen

  • Abruf über SOAP; typischerweise über Universal Syncs.
  • Der Konnektor normalisiert und bereichert Daten zur einfachen Weiterverarbeitung:
    • Clicks werden z. B. mit der Ziel-URL des Links angereichert.
  • Profile besitzen ein Änderungsdatum, wodurch delta-basierte Synchronisationen möglich werden (nur seit letztem Lauf geänderte Datensätze).

Schreiben

  • Schreiben/Löschen erfolgt über SOAP.
  • Unterstützte Entitäten für Schreiboperationen:
    • Profile: anlegen, aktualisieren, löschen.
    • RevokePermission: Widerrufe von Einwilligungen setzen.
  • Berechtigungen können gesetzt oder entfernt werden (z. B. Newsletter-Opt-in/out).

Einrichtung

  1. Konnektor anlegen

    • Typ „Evalanche“ wählen, Namen vergeben.
  2. Zugangsdaten eintragen

    • Login-Domäne
    • Benutzername
    • Passwort
  3. Mandant & Pool festlegen

    • Entweder per ID oder per Name (siehe Einstellungen).
    • Wenn Felder leer bleiben, ermittelt der Konnektor die Werte (z. B. erster verfügbarer Mandant/Pool).
  4. Speichern & testen

    • Verbindung prüfen; bei Erfolg Schema laden.
  5. Syncs konfigurieren

    • Lesen/Schreiben je nach Use-Case (z. B. Profile Upsert, Statistiken laden).

Einstellungen (Felder & Wirkung)

Feld Beschreibung Hinweise
Login Domäne Domäne der Evalanche-Anmeldung. Format i. d. R. wie in der Evalanche-Login-URL.
Benutzername Evalanche-Benutzername. Muss Zugriff auf Mandant/Pool haben.
Passwort Evalanche-Passwort. Sicher speichern; nur für die Verbindung verwendet.
Mandant ID Eindeutige ID des Mandanten. Optional; wird aus Mandant Name oder automatisch ermittelt, wenn leer.
Mandant Name Anzeigename des Mandanten. Optional; wird aus Mandant ID oder automatisch ermittelt, wenn leer.
Pool ID Eindeutige ID des Pools. Optional; wird aus Pool Name oder automatisch ermittelt (erster Pool).
Pool Name Anzeigename des Pools. Optional; wird aus Pool ID oder automatisch ermittelt (erster Pool).

Priorität bei Mandant/Pool: Wenn sowohl ID als auch Name gesetzt sind, hat üblicherweise die ID Vorrang. Bei leerem Feld wird automatisch ermittelt.


Datenmodell & Synchronisation

  • Profile (Empfänger)
    • Upsert-fähig (neu/ändern), Löschung möglich.
    • Änderungsdatum erlaubt inkrementelle Läufe: nur seit dem letzten Timestamp geänderte Profile werden gelesen.
  • Tracking-Daten
    • Impressions (Openings) und Clicks können pro Mailing geladen werden.
    • Click-Datensätze werden mit Link-URL angereichert.
  • Permissions
    • GrantedPermission (erteilt) und RevokePermission (Widerruf).
    • Widerrufe können geschrieben werden (Compliance-Prozesse).