Syncler
Syncler ist eine vielseitige Plattform für die Datenverarbeitung, die durch ihre modulare Architektur in unterschiedlichsten Szenarien eingesetzt werden kann. Sie lässt sich unkompliziert konfigurieren und bietet damit auch für komplexe Umgebungen eine effiziente Lösung.
Anwenderinnen und Anwender profitieren von einer klar strukturierten Benutzeroberfläche, die gezielt auf Übersichtlichkeit und einfache Bedienbarkeit ausgelegt ist.
Diese Online-Hilfe orientiert sich direkt an der Benutzeroberfläche von Syncler und erläutert deren Funktionen Schritt für Schritt. Zur schnellen Navigation steht zusätzlich oben links eine leistungsfähige Volltextsuche zur Verfügung, mit der gezielt nach Themen, Befehlen oder Konfigurationsparametern gesucht werden kann.
Administration
Die Benutzeroberfläche von Syncler ist in mehrere klar abgegrenzte Bereiche gegliedert, die unterschiedliche Funktionen und Navigationsmöglichkeiten bereitstellen. Durch diese Struktur wird gewährleistet, dass Anwender schnell zwischen allgemeinen Steuerungsoptionen, spezifischen Modulen und Detailansichten wechseln können.
Oberste Zeile
Die oberste Zeile der Anwendung dient als zentrale Steuer- und Navigationsleiste.
Hier werden übergeordnete Werkzeuge und Einstellungen bereitgestellt, die für die Konfiguration und
Verwaltung der Plattform relevant sind.
Verfügbare Funktionen:
- Navigation zu Tools und Einstellungen: Zugriff auf Systemkonfigurationen, Benutzer- und Rollenverwaltung sowie weitere globale Funktionen.
- Pin-Funktion: Ermöglicht das Anheften von Elementen, sodass bestimmte Inhalte jederzeit unabhängig vom Arbeitskontext aufrufbar bleiben.
- Verlauf: Dokumentiert zuletzt aufgerufene Inhalte und bietet eine schnelle Rückverfolgung. Dies erleichtert den Wechsel zwischen mehreren Arbeitsschritten, ohne die Orientierung zu verlieren.
Die angezeigten Einträge sind dynamisch und richten sich nach der aktiven Lizenz bzw. dem gebuchten Abonnement. Bestimmte Tools oder Menüpunkte können bei eingeschränkten Lizenzen nicht sichtbar oder deaktiviert sein.
Hauptnavigation (zweite Zeile)
In der zweiten Zeile befindet sich die Hauptnavigation, welche den Einstieg in die zentralen Bausteine der Anwendung ermöglicht.
Sie umfasst unter anderem das Dashboard, mit dem ein schneller Überblick über aktuelle Vorgänge und Kennzahlen gewonnen werden kann.
Weitere Funktionen:
- Statusmeldungen: Auf der rechten Seite werden Meldungen eingeblendet, die zusätzlich zu den Popup-Benachrichtigungen über Aktivitäten informieren.
Arbeitsbereich
Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Arbeitsbereich, in dem die eigentliche Bearbeitung und Visualisierung der Inhalte erfolgt.
Die Darstellung des Arbeitsbereichs variiert in Abhängigkeit von der gewählten Position innerhalb der Anwendung.
Typische Strukturen:
- In den Hauptbereichen wird eine Liste angezeigt, die mit einer seitlichen Navigation auf der linken Seite ergänzt ist.
- Ein Klick auf einen Listeneintrag öffnet eine Detailansicht. Dabei wird die linke Navigation automatisch ausgeblendet, um den Fokus auf den Inhalt zu legen.
- Über eine spezielle Schaltfläche kann die Navigation jederzeit wieder eingeblendet werden, um eine schnelle Rückkehr in andere Bereiche zu ermöglichen.
Besonders bei umfangreichen Datenmengen sorgt diese flexible Darstellung dafür, dass Benutzer sowohl einen kompakten Überblick als auch eine fokussierte Detailansicht erhalten.
Aktionen und Detailansichten
Die Benutzeroberfläche enthält an vielen Stellen Aktionsschaltflächen (dargestellt durch drei Punkte).
Diese bieten kontextbezogene Funktionen, die jeweils nur für das ausgewählte Element oder die aktive Zeile verfügbar sind.
Modale Fenster
Einige Detailansichten – beispielsweise Protokolle, Datensatz-Abbildungen oder Ergebnisberichte – werden in modalen Fenstern geöffnet.
- Modale Fenster können angepinnt werden, sodass sie unabhängig von der aktuellen Ansicht im Hintergrund erhalten bleiben. Dadurch können sie jederzeit erneut aufgerufen werden, ohne dass der Arbeitsfluss unterbrochen wird.
- Enthalten die Fenster Datensätze (z. B. Protokolle oder Abbildungen), lassen sich die erstellten Pins zusätzlich in Tests und Simulationen verwenden. Auf diese Weise können gespeicherte Daten direkt in Analyse- oder Testläufe eingebunden werden.
Die Kombination aus kontextabhängigen Aktionen, flexiblen Detailansichten und der Möglichkeit, relevante Inhalte anzupinnen, erlaubt eine besonders effiziente Arbeitsweise in komplexen Projektszenarien.

Dashboard
Das Dashboard stellt die zentrale Start- und Übersichtsseite von Syncler dar.
Es bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Funktions- und Systemstatus und dient als Ausgangspunkt für Monitoring, Analyse und Steuerung.
Inhalte des Dashboards
Das Dashboard umfasst verschiedene Komponenten, die in Echtzeit Informationen darstellen:
- Liste ausgeführter Syncs: Übersicht aller laufenden und abgeschlossenen Verarbeitungsprozesse mit Statusanzeige (z. B. "in Warteschlange", "gestartet", "abgeschlossen").
- Globaler Nachrichten-Ticker: Anzeige relevanter Systemmeldungen, Benachrichtigungen und Ereignisse.
- Transaktionsvolumina: Darstellung von verarbeiteten Datenmengen, Erfolgs- und Fehlerraten sowie statistischen Kennzahlen.
- Aktuelle Fehlermeldungen: Auflistung von Fehlern oder Warnungen, die innerhalb von Syncs oder Systemen aufgetreten sind.
Zusätzlich steht die Funktion zur Verfügung, Ausführungen global zu stoppen.
- Das Stoppen bedeutet nicht den Abbruch laufender Syncs, sondern verhindert ausschließlich den Start neuer Ausführungen.
- Bereits aktive Syncs werden bis zu ihrem Abschluss weitergeführt.
- Ein manueller Abbruch einzelner Syncs ist über die jeweilige Detailansicht eines Syncs möglich.
Das Dashboard ermöglicht damit nicht nur eine zentrale Sicht auf die Gesamtaktivitäten, sondern auch die unmittelbare Steuerung laufender oder geplanter Ausführungen.
Ebenen und Elemente
Das Konzept von Syncler basiert auf Ebenen und Elementen, die als zentrale Bausteine der Plattform dienen.
Sie bilden die Grundlage für Integration, Datenverarbeitung und Qualitätssicherung.
Zu den primären Bausteinen gehören:
- Systeme
- Syncs
- Reports
- DQM
Darüber hinaus existieren ergänzende Elemente, die das Zusammenspiel dieser Grundstrukturen ermöglichen und für den praktischen Einsatz erforderlich sind.

Systeme
Ein System stellt die Verbindung zu einer externen Software oder Technologie her.
Beispiele: CRM, ERP, Newsletter-Systeme, aber auch technische Schnittstellen wie CSV, SQL oder XML.
Jedes System dient als Schnittstelle zur Datenquelle oder zum Ziel.
Funktionen von Systemen
- Systeme können Daten lesen, schreiben und generieren (z. B. Seriendruck).
- Speicherung von Zugangsdaten (z. B. API-Keys, Datenbank-Logins).
- Verwaltung von Konfigurationen, die für den Zugriff auf externe Systeme notwendig sind.
- Bereitstellung von Schemaobjekten:
- Diese repräsentieren externe Datenobjekte (z. B. Kundendaten, Bestellungen).
- Sie können auch Steuerungsfunktionen (z. B. Trigger, Befehle) abbilden.
- Zwischenspeicherung von Schemaobjekten, um die Performance zu optimieren und wiederholte, zeitintensive Abrufe zu vermeiden.
Aktualisierung des Schemas
Wenn sich das Datenschema im angebundenen System ändert (z. B. neue Felder, geänderte Strukturen), muss das Schema in Syncler aktualisiert werden.
- Diese Aktualisierung kann über die Aktionsschaltfläche oder über die Bearbeitungsmaske des Systems angestoßen werden.
- Nach der Aktualisierung stehen die neuen Strukturen für Syncs, Reports oder DQM-Projekte zur Verfügung.
Syncs
Ein Sync beschreibt einen konfigurierten Verarbeitungsprozess, in dem Daten zwischen Systemen bewegt, transformiert oder angereichert werden.
Eigenschaften von Syncs
- Systeme werden als Quelle, Ziel oder beide Rollen definiert.
- Es existieren verschiedene Sync-Typen:
- Spezialisierte Syncs für bestimmte Systeme oder Szenarien (z. B. CRM ↔ ERP).
- Universelle Syncs, die beliebige Konstellationen unterstützen.
- Syncs können auf unterschiedliche Weise ausgelöst werden:
- Über die Warteschlange (zeitlich gesteuert, sequentiell).
- Durch Webhooks (ereignisgesteuert, Echtzeit).
- Per API-Aufruf (direkt von externen Anwendungen).
- Syncs lassen sich miteinander kombinieren, sodass komplexe Prozessketten mit Abhängigkeiten, Mehrfachausführungen oder Datenaufbereitungen abgebildet werden können.
Reports
Reports dienen der Analyse, Aufbereitung und Präsentation von Daten.
Nutzungsmöglichkeiten
- Interaktive Nutzung: Echtzeitabfragen und -darstellungen in einem einbettbaren Portal oder Dashboard.
- Zeitgesteuerte Reports: Automatisierte Erstellung zu bestimmten Zeitpunkten oder Intervallen.
- Kombination mit Syncs: Reports können als Teil von Verarbeitungsprozessen erzeugt oder ausgelöst werden.
Reports sind flexibel einsetzbar – sowohl für interne Analysen als auch für die Weitergabe an externe Systeme oder Benutzergruppen.
DQM (Daten-Qualitätsmanagement)
Das Daten-Qualitätsmanagement (DQM) ist ein zentrales Element von Syncler und unterstützt Unternehmen bei der Sicherstellung einer hohen Datenqualität.
Funktionen von DQM
- Bewertung von Daten anhand definierter Qualitätskriterien (z. B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Plausibilität).
- Entscheidungsfindung: Ergebnisse aus DQM-Prüfungen können direkt in Verarbeitungsprozesse einfließen und deren Ablauf steuern.
- Optimierung der Datenqualität durch automatisierte Prüfungen, Bereinigungen oder Validierungen.
DQM ist besonders wertvoll in Szenarien, in denen Daten aus mehreren Quellen zusammengeführt werden und konsistente, belastbare Ergebnisse erforderlich sind.