Datensatz-Speicher
Der Datensatz-Speicher ist ein persistenter Zwischenspeicher für Datensätze, die (noch) verarbeitet oder weiterverarbeitet werden müssen.
Er wird u. a. eingesetzt für Fehlerbehandlung, Wiederholungen, verzögerte Übertragungen sowie zur Entkopplung von Eingangs- und Verarbeitungszeitpunkt.
Typische Anwendungsfälle:
- Nicht reproduzierbare Datensätze: Quelle liefert keine stabilen IDs oder kein Einzelabruf ist möglich.
→ Der Datensatz wird gespeichert, um ihn bei Wiederholungen gezielt erneut verarbeiten zu können. - Entkoppelte Übertragungen: z. B. IDoc-Dokumente werden per API entgegengenommen und zunächst zwischengespeichert, bis der zuständige Sync läuft.
- Webhook-Eingänge: eingehende Webhook-Requests werden abgelegt und stehen mehreren Syncs oder Ablaufschritten zur Verfügung.
Hinweis: Ob und wie der Datensatz-Speicher genutzt wird, hängt von Sync-Typ, Konfiguration und Quelle/Ziel ab.
Lebenszyklus & Aufbewahrung
- Erzeugung → Warten → Verarbeitung → Entfernung (oder Retention bis Wartung greift)
- Die tägliche Wartung entfernt Einträge nach konfigurierter Vorhaltezeit.
- nach erfolgreicher Verarbeitung werden Einträge gelöscht oder ggf. an einen Nachfolgesync verschoben.
Die Gesamtgröße der Datenbank ist abonniert limitiert. Hohe Speicherauslastung kann die Verarbeitung beeinträchtigen.
Transformation & Versionierung
- Wird der Datensatz vor der Transformation gespeichert, bleibt er unverändert für spätere Wiederholungen verfügbar.
- Wird nur die transformierte Variante gespeichert, muss bei Wiederholungen die Transformation erneut laufen – irreversible Schritte vorher kopieren (siehe „Spalten kopieren“).
