Fehlermanagement
Das Fehlermanagement von Syncler ist pro Sync über die Einstellung „Verhalten bei Fehlern“ konfigurierbar.
Damit lassen sich viele Fehlerzustände automatisch kompensieren, Wiederholungen planen und Laufzeiten stabil halten.
Hinweis: Die aggregierte Fehler-E-Mail je Ausführung wird unabhängig von der hier gewählten Strategie versendet (siehe Protokolle).
Optionen „Verhalten bei Fehlern“ (pro Sync)
| Option | Wirkung | Voraussetzungen | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| „Ausführung sofort einmal komplett wiederholen“ | Plant eine komplette Wiederholung des gesamten Laufs. | Keine | Synchronisation mit großen Intervallen |
| „Ausführung sofort einmal differenziell wiederholen“ | Legt einen Warteschlangeneintrag „Wiederholung“ an und verarbeitet nur fehlgeschlagene Datensätze. | Keine | Hohe Datenmengen, Synchronisation mit großen Intervallen. |
| „Datensätze zur nächsten geplanten Ausführung hinzufügen“ | Übernimmt fehlgeschlagene Datensätze als Auftrag in den nächsten geplanten Lauf. | Aktive Zeitsteuerung | Regelbetrieb mit festen Zeitfenstern. |
| „Fehler ignorieren“ | Protokolliert den Fehler; keine zusätzliche Wiederholung. | Keine | Massenläufe (z. B. Umsatz-Refresh), Performance vor Retry. |
| „Ausführung nicht erneut einreihen“ | Stoppt die fortlaufende Ausführung dieses Syncs. | Manuelle Reaktivierung nötig | Schutz vor Endlosschleifen / Eskalation. |
Zeitversatz „Wiederholung“: Wiederholungen in der Warteschlange werden mit einem Delay von 5 Minuten eingereiht.
(Gilt auch für Einzelübertragungen, siehe unten.)
Einzelübertragung
Für Einzelübertragungen (gezielte Verarbeitung eines Datensatzes) gilt:
Tritt ein Fehler auf, wird ein Warteschlangeneintrag vom Typ „Wiederholung“ für diesen Datensatz mit 5 Minuten Verzögerung angelegt – unabhängig von der allgemeinen Laufplanung.