Die Oberfläche und Funktionen für Syncs

Dieser Bereich dient zur Verwaltung, Ausführung und Analyse von Syncs. Er besteht aus einem linken Navigationsbereich und einer rechten Arbeitsfläche. Beim Öffnen einer Detailansicht wird die Navigation automatisch eingeklappt und kann bei Bedarf wieder eingeblendet werden.

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Aufbau und Navigation

  • Navigation (links):

    • Oberster Menüpunkt: Neuer Sync.
    • Darunter: Querschnittsbereiche (z. B. Warteschlange, Protokolle, Backups, Datensatz-Abbildungen), die standardmäßig über alle Syncs hinweg filtern.
      In einer Sync-Detailansicht stehen dieselben Bereiche gefiltert auf den aktuellen Sync zur Verfügung.
  • Arbeitsfläche (rechts):

    • Startansicht: Liste der Syncs, gruppiert nach Kategorien, inkl. Schlüsselmetadaten (Status, Name, Nummer, Ablauf).
    • Klick auf eine Zeile: öffnet die Detailansicht; Navigation wird eingeklappt.
    • Schließen-Button (oben rechts) in der Detailansicht: kehrt zur vollständigen Liste zurück und blendet Navigation wieder ein.

Status-Icon-Legende

Icon/Farbe Bedeutung
Grün Zeitsteuerung aktiv; Sync ist geplant und wird automatisch ausgeführt.
Rot Fehler in der Zeitsteuerung.
Grau Keine Zeitsteuerung aktiv (manuelle oder ad-hoc Ausführung möglich).

Tipp: Nutzen Sie die Suche der Liste, um schnell nach Sync-Namen zu suchen.


Aktionsmenü (pro Sync)

Über die Aktionsschaltfläche in jeder Listenzeile stehen – abhängig vom Sync-Typ – folgende Funktionen bereit:

  • Sync bearbeiten
    Öffnet die Konfigurationsseite des Syncs.

  • Sync kopieren
    Erstellt eine Kopie und öffnet diese zur Bearbeitung (noch nicht gespeichert).

  • Sync exportieren
    Exportiert den Sync als XML (Download). Eignet sich für Backup, Versionierung oder Import in andere Instanzen.

  • Simulation ausführen
    Startet den Simulator (ohne Schreiben). Ideal für Tests von Lesen → Transformieren → Abbilden.

  • Planung aktivieren/deaktivieren
    Legt den benötigten Warteschlangen-Eintrag an bzw. entfernt ihn (steuert die automatische Ausführung).

  • Manuelle Ausführung
    Erstellt einen Warteschlangen-Eintrag für eine einmalige Ausführung (keine Folgeplanung).

  • Mit Datensatz ausführen
    Ad-hoc-Start mit einer konkreten Quell-ID (z. B. für Initialübertragungen oder Tests). Verfügbar bei Syncs mit ID-basiertem Lesen.

  • Sync löschen
    Öffnet den Lösch-Dialog. Entfernt den Sync und seine verknüpften Daten in der Syncler-Datenbank.

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Detailansicht

Die Detailansicht gliedert sich in mehrere Registerkarten:

  • Status & Live-Ticker

    • Ausführung abbrechen (Button) zum Stoppen der aktuellen Verarbeitung.
    • Kennzahlen der letzten/aktuellen Ausführung: gelesen, geplant, erfolgreich, fehlgeschlagen, Wiederholungen, Sperren.
    • Geschätzte Restdauer (dynamisch; basiert auf bisherigem Verlauf).
    • Nachrichten-Ticker (maximierbar). Da Nachrichten begrenzt vorgehalten werden, kann der aktuelle Inhalt in die Zwischenablage kopiert werden.
  • Warteschlange (Queue)
    Übersicht über anstehende, laufende und abgeschlossene Aktionsdatensätze (inkl. Typ, Startzeit, Ergebnis, Dauer).

  • Protokolle (Logs)
    Gefilterte Sicht auf Meldungen verschiedener Level (Nachricht, Rückmeldung, Warnung, Fehler, Debug).

  • Backups
    Zugriff auf erstellte Datensatz-Backups (für Rollback oder Analyse).

  • Datensatz-Abbildungen
    Einsicht in Mapping-Beziehungen (Quelle↔Ziel, Änderungsinformationen, Löschkennzeichen).

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Simulator

Der Simulator führt die Kernschritte Lesen, Transformieren und Abbilden aus – ohne das Zielsystem zu schreiben. Änderungen werden rot markiert, pro Schritt in separaten Spalten dargestellt.

  1. Quelldaten laden

    • Start per Pin, ID oder Sync-Filter.
    • Bei Abfrage-Syncs: direkte Eingabe/Ausführung der Abfrage.
  2. Transformation ausführen

    • Alle Transformationsschritte werden in Reihenfolge angewandt.
    • Nachrichten aus der Transformation erscheinen im Ausgabefenster.
    • Ergebnis wird als zweite Spalte dargestellt.
  3. Ziel ermitteln (Abbilden)

    • Prüft bestehende Datensatz-Abbildungen (können direkt genutzt werden).
    • Alternativ: Pin oder Übereinstimmungsregel (Match) – oder Behandlung als Neuanlage.
  4. Zieldaten laden & Zuordnen

    • Aktueller Zieldatensatz wird als dritte Spalte geladen/angezeigt.
    • Feldzuordnung wendet die Zuordnungen an und simuliert die geplanten Änderungen.
  5. SDK-Zwischenschritt (falls vorhanden)

    • Bei SDK-Syncs werden hinterlegte Skripte im Simulationsfluss berücksichtigt (ohne Schreiben).

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Typische Simulator-Einsätze

  • Verifizieren, ob Filter und Transformation die gewünschten Daten erzeugen.
  • Prüfen, ob Übereinstimmungsregel korrekt auf einen eindeutigen Zieldatensatz zeigt.
  • Sichtbar machen, welche Felder bei der nächsten Ausführung geschrieben würden.

Suche, Filter & Performance

  • Listensuche: Nach Namen, Beschreibung, IDs, sortieren.
  • Gezielte Tests: Für große Datenmengen zuerst mit Limit/Testmodus und ID-basiert arbeiten.
  • Sperren beachten: Bei aktiven Datensatzsperren werden Wiederholungen bei aktiver Zeitsteuerung automatisch geplant.

Best Practices

  • Simulation vor Live-Betrieb: Minimiert Fehlerszenarien.
  • Export/Import für Änderungen: Vor größeren Umbauten Syncs exportieren.
  • Ad-hoc mit Bedacht: Einzelübertragungen sind nützlich, aber nicht als Ersatz für durchdachte Zeitsteuerung.
  • Konfliktverhalten sauber definieren: Insbesondere bei bidirektionalen Setups.
  • Logs & Backups prüfen: Bei Fehlern zuerst Protokolle und ggf. Backups zur Ursachenanalyse heranziehen.

Fehlersuche (Kurzreferenz)

  • Sync läuft nicht? Zeitsteuerung aktiv? Warteschlange vorhanden? Rotes Status-Icon beachten.
  • Keine Daten gelesen? Filter korrekt? Änderungsgrenzwert verhindert Abfrage? Abfrage-Syntax prüfen.
  • Ziel nicht gefunden? Übereinstimmungsregel liefert mehrere/keine Treffer? Mapping vorhanden?
  • Konflikte? Konfliktverhalten je Sync prüfen; Änderungsinformationen in Datensatz-Abbildung vergleichen.
  • Langsame Ausführung? Transformation/Filter vereinfachen, Paging nutzen, Abfragen/Indizes im Zielsystem optimieren.

Stand der Beschreibung: entspricht der aktuellen UI-Logik für Syncs. Einzelne Bezeichnungen können je nach Konnektor/Installation leicht variieren.