Backups

Backups ermöglichen es, vor der Aktualisierung eines Datensatzes eine unveränderte Kopie zu sichern.
Sie dienen der Änderungsnachverfolgung und erlauben bei Bedarf ein manuelles Rollback auf einen früheren Stand.

Voraussetzung: Für Backups müssen Datensatz-Abbildungen (Mappings) vorhanden sein.
Sie stellen die eindeutige Zuordnung zwischen Quelle und Ziel her und werden beim Rollback genutzt.


Funktionsweise

  1. Sichern (Pre-Update)

    • Vor dem Schreiben ins Zielsystem erzeugt Syncler eine Kopie des aktuellen Datensatzes und speichert diese als Backup.
  2. Aktualisieren

    • Der Sync führt die geplante Änderung am Zielsystem durch.
  3. Rollback (optional, manuell)

    • Bei Bedarf kann ein Rollback ausgelöst werden.
    • Syncler startet den zugehörigen Sync, der das Ziel mit den Backup-Daten aktualisiert.

Lebenszyklus & Wartung

  • Backups unterliegen der täglichen Wartung.
  • Ältere Backups werden nach konfigurierter Vorhaltezeit automatisch gelöscht.

Ausnahmen (Löschsperre):

  • Erstes Backup eines Datensatzes
    • Kann aus einem Zusammenführen (Merge) stammen und bewahrt den letzten Zustand vor der Synchronisation.
  • Letztes Backup eines Datensatzes
    • Kann im Fehlerfall noch den korrekten Stand oder Hinweise auf die Ursache enthalten.

Durch diese Ausnahmen sollen Analyse und Wiederherstellung auch zeitversetzt möglich bleiben.


Rollback

  • Das Rollback nutzt die Datensatz-Abbildung, um das Zielobjekt eindeutig zu identifizieren.
  • Der zugehörige Sync wird mit dem Backup-Payload gestartet und schreibt diesen zurück ins Ziel.
  • Nach erfolgreichem Rollback werden Änderungsinformationen (Ziel) aktualisiert, sodass Folgeläufe keine Schleifen erzeugen.

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