Backups
Backups ermöglichen es, vor der Aktualisierung eines Datensatzes eine unveränderte Kopie zu sichern.
Sie dienen der Änderungsnachverfolgung und erlauben bei Bedarf ein manuelles Rollback auf einen früheren Stand.
Voraussetzung: Für Backups müssen Datensatz-Abbildungen (Mappings) vorhanden sein.
Sie stellen die eindeutige Zuordnung zwischen Quelle und Ziel her und werden beim Rollback genutzt.
Funktionsweise
Sichern (Pre-Update)
- Vor dem Schreiben ins Zielsystem erzeugt Syncler eine Kopie des aktuellen Datensatzes und speichert diese als Backup.
Aktualisieren
- Der Sync führt die geplante Änderung am Zielsystem durch.
Rollback (optional, manuell)
- Bei Bedarf kann ein Rollback ausgelöst werden.
- Syncler startet den zugehörigen Sync, der das Ziel mit den Backup-Daten aktualisiert.
Lebenszyklus & Wartung
- Backups unterliegen der täglichen Wartung.
- Ältere Backups werden nach konfigurierter Vorhaltezeit automatisch gelöscht.
Ausnahmen (Löschsperre):
- Erstes Backup eines Datensatzes
- Kann aus einem Zusammenführen (Merge) stammen und bewahrt den letzten Zustand vor der Synchronisation.
- Letztes Backup eines Datensatzes
- Kann im Fehlerfall noch den korrekten Stand oder Hinweise auf die Ursache enthalten.
Durch diese Ausnahmen sollen Analyse und Wiederherstellung auch zeitversetzt möglich bleiben.
Rollback
- Das Rollback nutzt die Datensatz-Abbildung, um das Zielobjekt eindeutig zu identifizieren.
- Der zugehörige Sync wird mit dem Backup-Payload gestartet und schreibt diesen zurück ins Ziel.
- Nach erfolgreichem Rollback werden Änderungsinformationen (Ziel) aktualisiert, sodass Folgeläufe keine Schleifen erzeugen.
