Konfiguration (On-Prem)
Über Einstellungen → Konfiguration erreichen Sie die zentrale Konfiguration Ihres Synclers. Dieser Bereich wird auch nach der Installation und der ersten Anmeldung automatisch aufgerufen.
In diesem Bereich verwalten Sie globale Einstellungen und Parameter, die untenstehend beschrieben sind.
Allgemein
Administrator Benutzername Benutzername für die Anmeldung am Frontend und (optional) an der API.
Administrator Passwort Passwort für die Benutzeranmeldung
Administrator-E-Mailadressen
Mehrere Adressen können semicolon-getrennt hinterlegt werden.
Fehlen abweichende Adressen (hier oder am Sync/Report), werden automatische Systemmails an diese Liste gesendet:
- Fehlermeldungen bei Sync- oder Report-Ausführungen
- Tägliche Status-E-Mail, sofern eine Zeitsteuerung aktiv ist
- Täglicher Warnungsbericht, sofern in den letzten 24 Stunden Warnungen/Fehler protokolliert wurden
Sprache
Legt UI-Sprache sowie das Format von Meldungen und Protokollen fest.
Mandant ID (read only)
Wird für die API-Authentifizierung als Client ID verwendet.
Mandant Schlüssel
Wird für die API-Authentifizierung als Client Secret verwendet.
Version (read only) Versionsnummer des installierten Synclers.
Datenbank
Legt die Syncler-Datenbank fest. Existiert die angegebene Datenbank nicht, wird sie automatisch angelegt.
Die verwendeten Zugänge benötigen daher das Recht, Datenbanken zu erstellen.
Datenbank Server
Serveradresse bzw. Hostname.
Datenbank Benutzer
SQL-Loginname.
Datenbank Passwort
Passwort des SQL-Logins.
Datenbank
Name der Datenbank.
Integrierte Sicherheit verwenden
Verwendet den Windows-Dienstkontext für die Anmeldung (nur SQL Server).
Datenbank Port (MariaDB)
TCP-Port für MariaDB.
Datenbanktyp
Unterstützt: SQL Server oder MariaDB.
Support-Datenbank
Die Support-Datenbank liegt auf demselben Server wie die Syncler-Datenbank.
Sie wird bei Aktivierung mit den Anmeldedaten der Syncler-DB angelegt; optional kann ein eigener Benutzer definiert werden.
Datenbank Benutzer – SQL-Loginname
Datenbank Passwort – Passwort des SQL-Logins
Datenbank – Name der Support-Datenbank
Microsoft 365 OAuth 2.0
Anmeldeinformationen für den E-Mail-Versand (Fehler, Status, Warnungen) via M365.
Verzeichnis-ID (Tenant)
Anwendungs-ID (Client)
Client-Geheimschlüssel
Redirect URI – Basis-URL des Web-Frontends + /oauth-callback.html
Scopes – benötigte Berechtigungen (space- oder komma-getrennt)
Protokollierung
Protokollierungsstufe für Serverereignisse
Steuert Umfang der Server-Logs.
Debugging erscheint im Live-Ticker und im Dateisystem, nicht in dauerhaften DB-Protokollen.
Im Modus Debugging ist das SQL-Protokoll aktiv (nur Dateisystem); erfasst u. a. interaktive Report-Aufrufe.
Protokollierungsstufe für Syncs
Analog, bezogen auf Sync-Ausführungen. Debugging nur im Live-Ticker.
Details siehe Kapitel „Protokolle“.
Protokollierungsstufe für Reports
Analog, bezogen auf Report-Ausführungen.
Keine Logdateien schreiben
Deaktiviert die Erstellung externer Logfiles.
Backups verwenden
Vor Änderungen am Zieldatensatz wird dessen Zustand gesichert (Rollback möglich).
Backups werden gespeichert und gemäß Wartungseinstellungen bereinigt (erhöht DB-Speicherbedarf).
Datensatzkopie in Protokollen speichern
Speichert bei protokollierten Vorgängen mit Datensatzbezug eine Kopie des Quelldatensatzes (inkl. Transformation).
Nützlich für Analysen; erhöht den Speicherbedarf.
Datensatzkopie in Datensatz-Abbildung speichern
Hinterlegt/aktualisiert eine Kopie des Quelldatensatzes direkt in der Datensatz-Abbildung.
Ermöglicht im Konfliktfall die Option „nur Quelländerungen schreiben“.
Erhöht den Speicherbedarf.
Erweiterte Fehlermeldung
Ergänzt Fehlerausgaben um Stack Trace (hilfreich für Supportanfragen).
Server-Optionen
Steuern Ressourcenverbrauch und Schutzmechanismen des Dienstes.
Automatisch Sync-Verarbeitung beim Start des Dienstes starten
Empfohlen, um nach Neustarts (z. B. Updates) Unterbrechungen zu vermeiden.
Wurde die Verarbeitung manuell gestoppt, reaktiviert ein Dienst-Neustart die Verarbeitung erneut.
Maximale Anzahl paralleler Syncs auf diesem Daemon
Begrenzt gleichzeitige Sync-Ausführungen.
Automatisch Report-Verarbeitung beim Start des Dienstes starten
Wie bei Syncs.
Maximale Anzahl paralleler Reports auf diesem Daemon
Begrenzt gleichzeitige Report-Ausführungen.
Automatisch Data-Quality-Verarbeitung beim Start des Dienstes starten
Wie bei Syncs.
Maximale Anzahl paralleler Data-Quality-Verarbeitungen auf diesem Daemon
Begrenzt gleichzeitige DQM-Jobs.
Automatisches Reaktivieren von Syncs, Reports und Projekten
Erzeugt fehlende Warteschlangen-Einträge täglich neu, sofern Zeitsteuerung aktiviert ist.
Prüfintervall der Warteschlange für Syncs (Sek.)
Werte < 5 s können die DB-Last erhöhen.
Prüfintervall der Warteschlange für Reports (Sek.)
Siehe oben.
Prüfintervall der Warteschlange für Data-Quality-Aufgaben (Sek.)
Siehe oben.
Nächstes Reaktivierungsdatum für Syncs
Nächste automatische Wartung
Interne Planungszeitpunkte.
Dienste
Adressen/Endpunkte verbundener Dienste (Bind- und Zugriffs-URLs).
Sync Web API Listen-URL
Lokale Bind-Adresse der Web-API. Änderung erfordert Neustart des Webservice.
Mit * werden IPv4 und IPv6 gebunden.
Sync Web API URL
Öffentliche URL der Web-API (vom Frontend u. a. für Anmeldung genutzt).
Web Frontend Listen-URL
Bind-Adresse des Frontends.
Script API URL
Mandanten-Skripte laufen in einem isolierten Service (separate Listen-URL in App-Settings).
Hier die Aufruf-URL aus Sicht des Synclers hinterlegen.
SQL Tunnel API Listen-URL
Lokale Bind-Adresse für die Syncler Bridge.
Website-Backend URL
URL des Website-Backend-Service. Ist ein Wert gesetzt, prüft das Frontend die Anmeldung gegen diesen Dienst.
Geo-Service URL
Endpunkt des Geo-Services (wird in Transformationen und DQM genutzt).
Die Listen-URL liegt in den App-Settings; hier die Aufruf-URL für Syncler.
Lizenz
Informationen zur Lizenz, inkl. Aktivierung.
Online-Aktivierung – vom Hersteller bereitgestellt
Lizenz – für manuelle Lizenzierung
Über neue Version informieren – interne E-Mail bei neuer Version
Seriennummer – Lizenz-Seriennummer
Lizenzierte Systeme – Anzahl Systeme (bei „Extended“)
Lizenztyp – Demo, Basic, Extended, Cloud
Data Quality Manager Lizenz – Basic, Premium
Maximal zulässige Version – bei Kaufversionen ohne gültige Wartung
Neueste Version – aktuell verfügbare Version
Webhooks vorhanden – Ja/Nein
Support-Datenbank vorhanden – Ja/Nein
Proxy
Zentraler Proxy für Internet-Zugriffe (z. B. Lizenzprüfung, externe APIs).
Proxy Server – Host:Port des Proxy
Proxy Benutzername – falls erforderlich
Proxy Passwort – falls erforderlich
E-Mail-Versand
Interner SMTP-Versand (z. B. Fehler/Status/Warnungen).
SMTP Server
SMTP Port
SMTP Benutzername
SMTP Passwort
SSL Verschlüsselung – TLS/SSL aktivieren
SMTP Absenderadresse
SMTP Absendername
E-Mail-Versand Optionen
Abweichende E-Mailadressen für Fehlermeldungen
Sofortiger Versand bei Fehlern.
Abweichende E-Mailadressen für Warnungen
Tägliche Zusammenfassung.
Abweichende E-Mailadressen für Statusberichte
Empfänger der täglichen Status-E-Mail.
Mandanten-Optionen
Für gehostete Multi-Tenant-Umgebungen.
Maximale Anzahl von Mandanten je Daemon
Maximale Datenbankgröße für Mandanten (MB) – Standardwert
Maximale Ausführungszeit für Skripte (Sek.)
Maximale Prozessorauslastung eines Daemons
Bei Überschreitung werden inaktive Tenants entladen; ein anderer Daemon übernimmt.
Berichte
Datumswerte für den automatischen Berichtsversand.
Letztes Sendedatum der Status-E-Mail
Nächstes Sendedatum