Datenbank

Die Support-Datenbank ist ein optionales Syncler-Feature zum Speichern, Aufbereiten und Bereitstellen eigener Daten. Das Feature muss über Lizenz/Abonnement freigeschaltet werden.

  • Es wird eine isolierte SQL-Datenbank je Account bereitgestellt.
  • Sie können eigene Tabellen anlegen und SQL-Anweisungen ausführen.
  • Excel-/CSV-Dateien lassen sich direkt in neu erzeugte Tabellen importieren.
  • Berechtigungen gelten ausschließlich für diese Support-Datenbank; Zugriff auf die Synchronisationsdatenbank wird nicht gewährt.

Hinweis zur Kapazität: Nach Aktivierung der Support-Datenbank werden die Datenbankgrößen beider Datenbanken summiert. Prüfen Sie ggf. Ihr Speicherlimit und passen Sie es an.


Typische Einsatzszenarien

  • Staging/Cache für Daten aus Drittsystemen (Zwischenspeicher für Syncs, Reports, Webhooks).
  • Referenz- und Mappingtabellen (z. B. Codes, Kataloge, Wertzuordnungen).
  • Anreicherungsdaten für Transformationen und Filter.
  • Export- und Reporting-Quellen (Reports, Abläufe, API).
  • DQM Projekte

Arbeiten mit Tabellen

Tabellenübersicht und Dateneingabe

In der Admin-Oberfläche finden Sie eine Übersicht aller Tabellen. Inhalte können Sie anzeigen, einfügen, ändern oder löschen. Es ist möglich, ganze Tabellen anzulegen, zu leeren oder zu löschen.

Tabellenliste

Neue Tabelle anlegen

  1. Tabellenname vergeben.
  2. Spaltenliste definieren (Name, Datentyp, optional Eigenschaften).
  3. Optional eine Auto-ID-Spalte aktivieren (empfohlen für den Einsatz in Syncs).

Neue Tabelle

Best Practice: Verwenden Sie eine Auto-ID (Integer, Identity/Autoincrement) als Primärschlüssel und führen Sie eindeutige/technische Schlüssel als zusätzliche Spalten.

Schemaänderungen

  • Unterstützt: Neue Spalten hinzufügen.
  • Nicht unterstützt: Spalten löschen/umbenennen, Datentyp ändern bestehender Spalten.
  • Planen Sie diese Einschränkung beim Datenmodell von Beginn an ein.

Import & Export

Import aus Excel/CSV

  • Der Import erzeugt automatisch eine neue Tabelle und legt Spalten & Datentypen an.
  • Zeile 1: Spaltennamen.
  • Zeile 2: Datentyp-Leitwerte (leitet die Datentypen ab).
  • Achtung bei Zahlenformaten: Wenn in Zeile 2 Ganzzahlen stehen, die folgenden Zeilen jedoch Kommazahlen enthalten, werden diese Werte nicht importiert.
  • Automatisch wird eine ID-Spalte hinzugefügt, damit die Tabelle optimal in Syncs nutzbar ist.
  • Optionen: Vorhandene Tabelle leeren oder ersetzen (bei Namensgleichheit).

Export nach Excel

  • Ganze Tabellen lassen sich als Excel-Datei exportieren.
  • Diese Funktion steht auch über den Konnektor zur Verfügung und kann so in Syncs integriert werden.

SQL ausführen

Im Bereich „Abfrage ausführen“ können Sie SELECT/INSERT/UPDATE/DELETE sowie zulässige DDL-Befehle für die Support-Datenbank absetzen.

Empfehlungen:

  • Testen Sie SELECT-Statements zuerst und prüfen Sie die Treffermenge.
  • Fassen Sie DML-Operationen (INSERT/UPDATE/DELETE) in kleinen Batches zusammen.
  • Dokumentieren Sie Datenmodell und Änderungen (Changelog).

Performance- & Betriebsaspekte

  • Datenbanklimit im Blick behalten (Summe aus Synchronisations- und Support-Datenbank).
  • Importe großer Dateien am besten außerhalb von Hochlastzeiten durchführen.
  • Konsistenz: Bei produktiven Abläufen Tabellen nicht ad hoc strukturell verändern.
  • Housekeeping: Alte/temporäre Daten regelmäßig bereinigen.

Support-Datenbank-Konnektor

Der Support-DB-Konnektor macht Tabellen der Support-Datenbank in Syncs nutzbar (Lesen, Schreiben, Abfragen).

  • Der Konnektor wird einmalig manuell angelegt.
  • Beim Einrichten erzeugt er Schemaobjekte aus den vorhandenen Tabellen.
  • Zusätzlich können geschachtelte Schemaobjekte (Objektgruppen) definiert werden.

Schemaobjekt-Definition

Hinweis: Nach Schemaänderungen (z. B. neue Spalten) müssen die Schemaobjekte manuell aktualisiert werden.

Nutzung in Syncs

  • Quellseite (Lesen):
    • Tabellen über Schemaobjekt auswählen, ggf. Filter und Sortierung setzen.
    • Für Abfrage-basierte Szenarien kann die Support-DB auch über Abfrage-Syncs angesprochen werden.
  • Zielseite (Schreiben):
    • Feldzuordnung definieren, optional Vorbedingungen (Neuanlage) und Übereinstimmungsregeln (Aktualisierung).
    • Auto-ID/Schlüssel korrekt zuordnen, Konfliktverhalten passend wählen.
  • Transformation:
    • Referenzdaten aus Support-Tabellen anreichern (z. B. via „Daten abfragen“) und in Feldzuordnungen verwenden.